GDRM-Anlagen
Wasseraufbereitung in GDRM-Anlagen mit Vorerhitzer:
Die Leistung umfasst eine vollumfängliche Wasseraufbereitung des Heizungswassers in GDRM-Anlagen mit Vorerhitzer mittels mobiler Aufbereitungstechnik. Die Leistung kann ohne Unterbrechung der Gasverteilung und -weiterleitung im laufenden Betrieb erfolgen. Das Heizungsswasser wird mittels mechanischer Verfahren und Membranverfahren in der Anlage aufbereitet. Während der Wasseraufbereitung findet eine stetige Kontrolle relevanter Wasserparameter statt. Abschließend wird das Wasser mithilfe von Korrosionsinhibitoren für den langfristigen, konformen Betrieb gemäß DVGW G 498 Anhang D und VDI Richtlinie 2035 vorbereitet. Die Leistung beinhaltet einen Bericht, der die technischen Bestandteile der Anlagen darstellt, die Wasserparameter vor und nach der Wasseraufbereitung gegenüberstellt und Hinweise zum allgemeinen Betrieb der Anlage liefert.


Korrosion und Wasserqualität
Wasserseite Korrosion bei Wärmeübertragern und anderen Komponenten in Heizungsanlagen. Wasserqualität als wesentlicher Faktor für Materialangriff, Verschlammung, Lochfraß und Leistungsabfall.
Was bedeutet der DVGW G 498 Anhang D in der Praxis?
Das Heizungswasser von GDRM-Anlagen mit Vorerhitzer wird als kritischer Faktor für den sicheren Betrieb der Anlagen angesehen. Ein wichtiger Indikator zur Einschätzung der Qualität des Heizungswassers stellen die Parameter der Leitfähigkeit und des pH-Wertes dar. Anhand dieser Messwerte lässt sich die Wasserqualität bewerten. Aus diesem Grund ist die regelmäßige Durchführung von Wasseranalysen ein fester Bestandteil des konformen Betriebs gemäß der DVGW Richtlinie.
Für Betreiber von GDRM-Anlagen ist somit die Wasseranalyse ein wichtiges Werkzeug, um die Wasserqualität und das von der Wasserqualität abhängige Fortschreiten von Korrosion einzuschätzen. Unkontrollierte Korrosion innerhalb der Heizungsanlage aufgrund der Qualität des Heizungswassers sollte nicht vermutet, sondern durch die Wasseranalyse eindeutig diagnostiziert werden. Die Prüfstrategie, welche die Probenahmestelle, -intervalle und -anzahl umfasst, ist abhängig von den individuellen Voraussetzungen der Heizungsanlage und dem Betrieb der GDRM-Anlage. Betreiber sind diesbezüglich auf Partner angewiesen, welche die erforderlichen Kompetenzen der Heizungstechnik, Wasseranalyse und wasserseitiger Korrosion geschlossener Systeme aufweisen.




