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Trinkwasser

Trinkwasseruntersuchung nach TrinkwV
 

Vollumfängliche, mikrobiologische und chemische Untersuchung von Trinkwasser. Die Untersuchung beinhaltet eine individuelle Bewertung der Trinkwasseranlage, um den Prüfungsumfang anhand vorliegender Dokumentation und örtlichen Gegebenheiten festzulegen. Die Trinkwasserproben werden von uns als zertifizierte Probennehmer genommen und anschließend durch akkreditierte Prüflaboratorien untersucht. Die Untersuchung des Labors wird bewertet und in einem Bericht erfasst.

Einmalige Desinfektion:
 

Einmalige Desinfektion einer Trinkwasseranlage bei akuter Grenzwertüberschreitung. Die Leistung umfasst eine detaillierte Aufnahme der Trinkwasseranlage unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer vorangegangenen Trinkwasseruntersuchung oder Anforderungen des Umweltbundesamtes. Auf Grundlage der Aufnahme wird mit dem Betreiber eine für die Anlage optimale Desinfektionsstrategie festgelegt und durchgeführt. Der abschließende Bericht beinhaltet die Ergebnisse der Desinfektion sowie konkrete Handlungsempfehlungen bei vorhandenen Risikofaktoren der Trinkwasseranlage.

Eine Desinfektion sensibler Prozesswasseranlagen zum Beispiel von VE-Wasser-Systemen (vollentsalztes Wasser) in Laboratorien, Industrie und Forschungszentren ist ebenfalls möglich.

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Dauerhafte, mengenproportionale Desinfektion, Prenoxin T-60
 

Die Dosiermenge des Desinfektionsmittels "Prenoxin T-60" wird anhand vorliegender Dokumentation festgelegt, sodass bei Einhaltung die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung zu jeder Zeit eingehalten werden. Anschließend wird im laufenden Betrieb die Lieferung des Dosiermittels und die Entsorgung leerer Gebinde sichergestellt. Darüber hinaus werden Sicherheitsdatenblätter, Sicherheitshinweise zur Erstellung einer Betriebsanweisung sowie sämtliche Unterlagen zur Lagerung, Transport und Umfüllung des Desinfektionsmittels als vollständige Dokumentation übermittelt.

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Prenoxin T-60
 

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Trinkwasserhygiene

Mikrobiologische Belastung von Trinkwasser- und Prozessanlagen. Umsetzung von hygienischen und sicheren Betriebszuständen.


Trinkwasseruntersuchung vom Fachunternehmen
 

Die Trinkwasseruntersuchung nach Trinkwasserverordnung stellt einen zentralen Aspekt zur Sicherung von Wasser- und Anlagenqualität dar. Insbesondere die Festlegung des Prüfumfangs, welche durch die Anzahl an Probenahmen und die Auswahl der Probenahmestellen zusammengefasst wird, ist für die Trinkwasseruntersuchung von großer Bedeutung. Anhand von Strangschemata, Grundrissen, Schnitten und manuellen Aufnahmen vor Ort besteht die Möglichkeit einen vollständigen Überblick des Trinkwassersystems zu erhalten. Eine hohe Anzahl an Probenahmen führt nicht unmittelbar zu einer aussagekräftigen Trinkwasseruntersuchung. Mit einer systematischen Auswahl geeigneter Probenahmestellen lassen sich qualitative Untersuchungsergebnisse erzielen, welche den tatsächlichen Zustand der Trinkwasseranlage korrekt wiedergeben.

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Desinfektion von Trinkwasseranlagen
 

Bei akuter, mikrobiologischer Grenzwertüberschreitung die bei einer Trinkwasseruntersuchung festgestellt wird, sind in Abhängigkeit der tatsächlichen Belastung des Systems Maßnahmen zu ergreifen. Der erste Schritt bei einer Grenzwertüberschreitung ist die eindeutige Identifizierung der Problematik und die Festlegung des daraus resultierenden Risikos für die gesamte Trinkwasseranlage. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen endständigen, lokalen Kontaminierungen oder einem systemischen Mangel, welcher Auswirkungen auf das gesamte System hat. Im Anschluss an diese Identifizierung und Unterscheidung können individuelle Maßnahmen für die Trinkwasseranlage definiert werden. Die einmalige Desinfektion mit einem Desinfektionsmittel auf Chlordioxid-Basis stellt eine Möglichkeit dar, das gesamte System mit allen Bauteilen und Leitungsabschnitten zu desinfizieren. Die Desinfektion erfolgt während einer zeitweisen Unterbrechung der Trinkwasserversorgung.

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Die Durchführung einer Desinfektion der gesamten Trinkwasseranlage ist sowohl bei Bestands- als auch bei Neuanlagen anwendbar. Bei neu errichteten Anlagen kann es während der Bauphase zu hygienischen Mängeln kommen, wodurch vor Inbetriebnahme eine Desinfektion zielführend ist.

Ein weiterer Anwendungsbereich der einmaligen Desinfektion sind Prozesswasseranlagen, welche nicht als Trinkwasseranlagen betrieben werden. Die Qualitätsanforderungen an Prozesswasseranlagen unterscheiden sich aufgrund von physikalischen und chemischen Anforderungen gegenüber Trinkwasseranlagen. Gleichzeitig können Prozesswasseranlagen sensibler und anfälliger gegenüber äußeren Einflüssen sein, wodurch mikrobiologische Belastungen schneller auftreten können. Hier bietet sich ebenfalls eine einmalige Desinfektion zur Sicherstellung der betrieblichen Anforderungen an. Das Desinfektionsmittel ist im Anschluss an die durchgeführte Desinfektion nicht mehr nachweisbar.

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weitere Themenfelder:
 

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